FAQ's

Online-Service

Den ausgefüllten Antrag schicken Sie bitte an das Stadtbus ServiceCenter.

Kundendialog

Icons

Anschluss verpasst, Graffiti entdeckt? Sagen Sie es uns...

weiter...

ServiceCenter

Anschrift: 

EKZ-Hürth Park
Laden 227
50354 Hürth

Tel. 02233/799311

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag
09.30 Uhr - 20.00 Uhr

Samstag
09.30 Uhr - 16.00 Uhr

Geschichte - Stadtbus eine Erfolgsstory

Busse Bild

vor 1997
Die Stadtteile Efferen, Hermülheim und Fischenich waren durch die Stadtbahn (Vorgebirgsbahn) mit den Städten Köln (10 Minuten Takt) und Bonn (30 Minuten Takt) verbunden. Der Stadtteil Kalscheuren besitzt einen DB Bahnhof, der zweimal pro Stunde einen Anschluss nach Köln und einmal pro Stunde einen Anschluss nach Bonn bzw. Euskirchen bietet. Die übrigen Stadtteile wurden durch Regionallverkehrslinien, die überwiegend im Stundentakt verkehrten mit der Stadtbahn bzw. den umliegenden Orten verbunden.
Die Folge war, dass das Auto das Rückrad der Mobilität in Hürth bildete. Die Infrastruktur war entsprechend ausgebaut. Es galt, der nahezu uneingeschränkten Nutzbarkeit des PKW eine angemessene Alternative entgegenzusetzen.

1997
Am 12. März wird die Stadtverkehr Hürth GmbH als Tochterunternehmen der Stadt Hürth mit ca. 52.000 Einwohnern gegründet. Der Betrieb wurde am 29. September aufgenommen. Der Stadtbus verkehrte mit vier Linien auf einem ca. 24 km langen Liniennetz im 30-Minutentakt. Die Stadtteile Berrenrath und Gleuel (Linie 711), Efferen (Linie 712), Fischenich, Kendenich und Alt-Hürth (Linie 713) sowie Kalscheuren und Hermülheim (Linie 714) waren mit der "neuen City" - dem Hürth Park - verbunden.
Im April 1997 eröffnete das ServiceCenter des Stadtverkehr Hürth im Hürth-Park, Laden 65, in Kooperation mit der Kreissparkasse. Die Mitarbeiterinnen kennen sich im gesamten VRS-Bereich aus und finden für den Kunden das passende Ticket.

1998
Bereits nach nur viermonatigem Betrieb wurde auf Grund der hohen Nachfrage der Takt in den Hauptverkehrszeiten auf 15 Minuten verdichtet. Mit Beginn des Schuljahres 1998/1999 wurde die Schülerbeförderung in den Linienverkehr integriert. Mit den zwei neuen Linien 716 (Stotzheim - Hürth-Park im Stundentakt) sowie 717 (Gleuel - Sielsdorf - Stotzheim, nachfrageorientierter Verkehr) wurden weitere Ortsteile an das Stadtbusnetz angeschlossen.
Das ServiceCenter im Hürth-Park erweiterte in diesem Jahr sein Serviceangebot. Neben den regulären VRS-Tickets bietet der Stadtverkehr Hürth mit KölnTicket auch ein vielfältiges Angebot an Tickets für Musical-, Theater- oder Sportfreunde.

1999
Die steigende Nachfrage nach dem Stadtbus machte eine erneute Angebotserweiterung notwendig. Der Betriebsschluss wurde um ca. zwei Stunden nach hinten verlegt; an Werktagen werden die Linien 711, 712, 713 und 714 zu den Geschäftsöffnungszeiten im 15-Minutentakt bedient. Eine Veränderung im Linienweg schließen noch mehr Bürger an den Stadtbus an.

2000
Die neue Linie 715 schließt den "Industriestadtteil" Knapsack im Stundentakt an das Stadtbusnetz an. Die Linie 716 wird nach Sielsdorf verlängert, damit erhalten die Sielsdorfer Anschluss im Takt in Richtung Hürth-Mitte.

2001
Ab dem Fahrplanwechsel im September 2001 wurde auf der Linie 717 Gleuel-Sielsdorf der AST-Verkehr auf einen 30 Minutentakt verdichtet.

2002
Fünf Jahre Stadtbus. Im September 1997 öffneten sich an der Rendezvouz-Haltestelle im Hürth-Park das erste Mal die Bustüren. An diesem Tag begann in Hürth eine neue Zeitrechnung in Sachen Mobilität. Bis heute verzeichnet der Stadtbus rund elf Mio. Fahrgäste. Anfangs bedienten vier Stadtbuslinien ein 24 Kilometer langes Netz mit 138 Haltestellen. Ziel war es, mit dem Stadtbus die Hürther Stadtteile an den Hürth-Park, aber auch den überregionalen Bus- und Bahnverkehr anzubinden. Ein besseres Mobilitätsangebot sollte den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern oder auch erst ermöglichen. Heute vernetzen die sieben Stadtbuslinien alle Hürther Ortsteile miteinander, wochentags fast durchgängig sogar im 15-Minuten-Takt. Die Anzahl der Haltestellen beläuft sich nunmehr auf 184. Die Netzlänge beträgt 39 Kilometer.
Zum fünften Geburtstag geht auch der neue zentrale Omnibusbahnhof in Betrieb. Im März 2002 begannen die Bauarbeitenauf der Theresienhöhe vor dem Hürth-Park. Hier entstand in sieben Monaten Bauzeit der neue zentrale Omnibusbahnhof. Ende Oktober wurde er in Betrieb genommen. Seit diesem Zeitpunkt treffen sich alle sieben Hürther Stadtbuslinien und Regionallinien hier am "ZOB", wie er seit der feierlichen Einweihung am 26. Oktober 2002 genannt wird.

2003
Wechsel in der Geschäftsführung. Zum 1. Juli scheidet Peter Boden aus der Geschäftsleitung aus. Dr. Christian Karaus und Lars Martin Klieve werden die neuen Geschäftsführer. Ihr Ziel ist es, die Interessen der SVH zu vertreten, neue kreative Ideen zu entwickeln und die bestehende Qualiät des Stadtbusses zu wahren.
Das ServiceCenter im Hürth-Park erweitert sein Angebot mit AMEROPA-Reisen - Städtereisen und Kurzurlaub - in dr DB-Agentur.
Die Aktionstage "Stadtbus vor Ort" waren ein besonderes Highlight im Sommer 2003. Mit dieser neuen Marketing-Aktion erreichte der Stadtverkehr Hürth alle Bürgerinnen und Bürger direkt. Von Mai bis Juli besuchte der Info-Bus verschiedene Ortsteile in Hürth. Mit Fragebögen und im Gesprächvor Ort wurden Meinungen und Anregungen der Kunden erfragt.

2004
Seit dem 01. Februar 2004 gilt im gesamten VRS-Gebiet ein neues Tarifsystem. Damit wird Bus- und Bahnfahren in Zukunft einfacher. Pünktlich zum 01.02.2004, besuchte das VRS-Mobil die Hürther Bürgerinnen und Bürger am ZOB.
Hürth war eine von vielen Städten in NRW, die von dem VRS-Mobil besucht wurde, um das neue Tarifsystem vorzustellen. Mitarbeiter des VRS und des Stadtverkehr Hürths standen zur Beratung zur Verfügung.

2005
Seit Jahresbeginn ist die Verwaltung des SVH im Rathaus zu erreichen. Der gesamte Kundenverkehr und die Beratungsleistungen sind im ServiceCenter gebündelt.

Zum ersten Mal besuchte der Stadtbus die Hürther Kindergärten und brachte den Vorschulkindern den Stadtbus näher, damit sie zukünftig sicher zur Schule kommen. Über 3,3 Mio. Fahrgäste wurden 2005 befördert. Nach dem Ausscheiden von Lars Martin Klieve im Herbst 2005 ist Dr. Christian Karaus alleiniger Geschäftsführer der SVH.

2006
Der Stadtbus besuchte auch in diesem Jahr eine ganze Reihe von Kindergärten, um Vorschulkindern den Bus vorzustellen. Ein Spiel der Fußball-WM für Menschen mit Behinderung fand auch in Hürth statt, zu dem der Stadtbus die zuschauenden Schüler und Schülerinnen aus Hürther Schulen zum Hürther Stadion fuhr.

Insgesammt wurden im Jahr 2006 auf den sechs Linien mit den 13 Stadtbussen 3.244.951 Mio. Fahrgäste befördert.

2007
Seit dem 01. Januar 2007 ist der Stadtbus Hürth aus organisatorischen Gründen als eigene Abteilung in die Stadtwerke Hürth übergegangen.

Gleichzeitig ist 2007 für den Stadtbus ein Jubiläumsjahr, er feiert sein 10-jähriges Bestehen. Aus den anfangs 4 Linien und 7 Bussen sind mittlerweile 6 Linien, 13 Busse und 10 Verstärkerfahrzeuge geworden. Auch die jährlichen Fahrgastzahlen sind kontinuierlich auf 3,4 Millionen gestiegen.
Das Jubiläum feierte der Stadtbus mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hürth im September im EKZ Hürth Park.

2008
Das Liniennetz des Stadtbusses wurde erweitert. Mit der neuen Linie 716 werden das Feierabendhaus im Stadtteil Knapsack und der Friedhof in Efferen angebunden. Auch die Stadtbuslinie 712 wurde verändert indem zusätzliche Haltestellen eingerichtet wurden, um das Neubaugebiet in Efferen "In den Höhnen" zu erschließen.
Der Stadtbus startet zusammen mit der ARGE und dem Mahei-Team die Ausbildung von Langzeitarbeitslosen zu Sicherheitskräften im ÖPNV mit großem Erfolg.

2009
Im April erneuerte der Stadtbus seine Fahrzeugflotte um 12 Busse. Die neuen Fahrzeuge vom Typ Citaro von Mercedes Benz sind alle mit dem "Blauen Engel" versehen - einem Gütesiegel für besonders klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen.
Voraussetzung für die Neubeschaffung war die Verlängerung des Kooperationsvertrages zwischen den Stadtwerken Hürth und der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), sowie ein Neuvertrag zwischen der Stadtwerke Brühl GmbH und der RVK.

Weiterhin verfügen alle Busse über ein modernes Videoüberwachungssystem, das zum Schutz vor Übergriffen auf Fahrgäste und - personal dient.
Die neuen Fahrzeuge sind mit 12 Metern Länge etwa 2 Meter länger als ihre Vorgänger und bieten hierdurch den Fahrgästen 33 Sitzplätze, 62 Stehplätze damit 4 Plätze mehr als bisher.
Im Herbst wurde die Modernisierung des Stadtbus-Fuhrparks mit der Lieferung weiterer 11 neuer Busse abgeschlossen.
Der Stadtbus startet das Projekt Schüler als Busbegleiter. Dabei sollen nicht Erwachsene brenzlige Situationen unter Schülern versuchen zu entschärfen, sondern die Jugendlichen werden ausgebildet dies selber zu schaffen und an dieser Aufgabe zu wachsen. Um die Jugendlichen auszubilden arbeiteten die Abteilung ÖPNV, die Schulen, das Ordnungsamt und die Polizei eng zusammen.
Im Dezember wurde aus Kostengründen der 20-Minuten-Takt eingeführt, dieser wird auf ein Jahr befristet. Aufgrund weniger zu fahrenden Kilometern wird die mögliche Einsparung mit 200.00 Euro pro Jahr beziffert.

2010
Der zunächst auf ein Jahr befristete 20-Minuten-Takt wird beibehalten. Zum Fahrplanwechsel wurden weitere Neuerungen vorgenommen: Der Automatenfahrscheinverkauf in den Bussen wird auf reinen Fahrerverkauf umgestellt.
Zur Anbindung des Fachmarktzentrums wird die neue Stadtbuslinie 718 eingeführt. Sie verkehrt werktags von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr vom Busbahnhof über Hürther Bogen, Luxemburger Straße und Bonnstraße bis zur Stadtbahnhaltestelle Fischenich.
Die Anschlussverbindung zur Stadtbahnlinie 18 wird durch die Einführung der neuen Linie 720 verbessert. Die Fahrtstrecke ist vom Busbahnhof über den Hürther Bogen und die Luxemburger Straße direkt zur Stadtbahnhaltestelle Hermülheim.

Die Stadtbuslinie 716 wird leider wegen des geringen Fahrgastaufkommens eingestellt. Im Bereich Efferener Friedhof und Hürth-Knapsack kann nun ersatzweise wieder das Anrufsammeltaxi (AST) benutzt werden.
Der Rundumanschluss am Busbahnhof wird weitestgehend aufgehoben, um die Stadtbuslinien besser mit den Ankunftszeiten der Stadtbahnhaltestellen in Hürth zu vernetzen.